Apple bringt die Gesundheitsakte aufs iPhone

Digitale Patientenakte auf iPhone

Wie gestern mitgeteilt wurde wird im Frühjahr 2018 mit dem Update iOS 11.3 erstmals die Möglichkeit geboten, seine Gesundheitsdaten mit der Standard-App „Health“ auf dem eigenen Smartphone zu sammeln. Die Anzeige ist konfigurierbar, sodass der Nutzer selber bestimmen kann, welche Daten er von welchen Leistungserbringern anzeigen möchte. Alle Daten sind verschlüsselt und mit einem persönlichen Passcode verschlüsselt. Für die Schweiz ist dies im Moment noch Zukunftsmusik, aber in den USA gibt es bereits einige Leistungserbringer, welche die neue Gesundheitsakte unterstützen.

Umfangreiches Update iOS 11.3

Weitere Features des Updates sind der „Business Chat“ über iMessage, die automatische Übermittlung des Standortes via GPS bei einem Notruf, sowie die Anzeige des Gesundheitszustandes der Batterie. Der letzte Punkt ist hierbei speziell hervorzuheben. Die sehnlichst erwartete Reaktion auf die Batterieprobleme insbesondere bei älteren Geräten. Aktuell wird die Leistung von älteren Geräten unter gewissen Umständen automatisch gedrosselt, um eine plötzliche Abschaltung des Gerätes zu verhindern. Neu werden die Nutzer die Möglichkeit haben selbst zu bestimmen, ob gedrosselt wird oder nicht.

Apple CEO Tim Cook meinte dazu allerdings in einem Interview: „It is not recommended“.

About the author: Patrick Hirschi

2 comments to “Apple bringt die Gesundheitsakte aufs iPhone”

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  1. Hirschi S - 25. Januar 2018 at 11:07 Reply

    Könnte dies einen schnelleren Fortschritt für e-Health Schweiz bedeuten? Ist dies die Zukunft anstelle von Regionalen Anbietern?

    • Patrick Hirschi - 25. Januar 2018 at 11:24 Reply

      Ich denke (leider) nicht, dass sich das in der Schweiz durchsetzen kann. Unsere rechtlichen Hürden sind für so einen offenen Ansatz wohl zu gross. Das Patientenportal das im Rahmen von e-Health entstehen soll wird aber sicherlich versuchen diese Lücke zu schliessen. Egal über welche Technologie die Patientendaten schlussendlich der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden, wichtig ist vor Allem, dass so die Gesundheitskompetenz jedes einzelnen stetig gesteigert werden kann.

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