Patrick Hirschi

Data Enthusiast

Software Engineer

Tech Lead

Patrick Hirschi

Data Enthusiast

Software Engineer

Tech Lead

Blog Post

Tag 10: Friluftssenter – Sortland – Møysalen Nationalpark – Sildpollnes Sjøcamp (134 km)

5. August 2022 Urlaub
Tag 10: Friluftssenter – Sortland – Møysalen Nationalpark – Sildpollnes Sjøcamp (134 km)

Gestern nach Redaktionsschluss machten wir uns spät abends noch auf zu einer selbstgeführten Grosswild-Suchaktion. Ziel war es mindestens einen Elch zu entdecken. Kurz vor Mitternacht starteten wir also zu einer gut 10 Kilometer langen Wanderung im felsigen Gebiet rund um unser Camp.

Aus unserer Sicht war das Terrain sehr vielversprechend. Es sah richtig „elchig“ aus. Dichte Wälder, schöne Lichtungen mit viel Wasserstellen, steinig, kalt. Da es nie richtig dunkel wird in dieser Jahreszeit war auch die Sicht bis weit den Berg hinauf ohne Fernglas oder Nachtsichtgeräte möglich.

Auf dem Weg haben wir viele Spuren gefunden, die auf ein Elch-Vorkommen schliessen lassen. Die Exkremente waren noch sehr frisch und liessen uns stark auf eine Sichtung hoffen.

Leider haben sich unsere Hoffnungen schlussendlich nicht erfüllt…

Als Trost kein Grosswild entdeckt zu haben, gab es für uns wenigstens Sichtungen von Kleinamphibien. Zugegeben ein sehr schwacher Trost!

Wir fragen uns langsam ernsthaft, ob die „Achtung Elch“-Schilder nur da sind um Touristen anzulocken.

Da wir erst um 1 Uhr morgens deprimiert zurückkehrten, haben wir am Morgen danach ausgeschlafen. Erst kurz vor dem Mittag starteten wir zu unserem nächsten Camp auf der Insel Austvågøya.

Die Fahrt ins Camp dauerte etwa 2 Stunden und wir gingen dazwischen endlich mal wieder einkaufen. Mit den nötigsten Lebensmitteln (und viel Schokolade) ausgestattet, frass unser Camper auch noch die verbleibenden Strassenkilometer. Immer wieder war man in langen Tunneln und das Wetter änderte sich im Viertelstundentakt. Zwischenzeitig hatten wir auch mal alle Wetterlagen gleichzeitig.

Im Camp angekommen, bemerkten wir erst den orkanartigen Wind, der heute herrschte. Immer wieder gesellte sich auch noch Regen dazu (meistens also horizontal!). Unsere Erkundungstour fiel deshalb sehr kurz und mit grossen Verlusten aus. Hier eine Impression von den Verlusten:

Da gibt es nichts mehr zu retten….

Hoffentlich können wir morgen dann mal noch die kleine Camping Insel bei besserem Wetter begutachten.

Taggs:
Write a comment