Patrick Hirschi

Data Enthusiast

Software Engineer

Tech Lead

Patrick Hirschi

Data Enthusiast

Software Engineer

Tech Lead

Blog Post

Tag 3: Ivalo – Inari – Karasjok (161 km)

29. Juli 2022 Urlaub
Tag 3: Ivalo – Inari – Karasjok (161 km)

Die Samen sind die Ureinwohner von Nord-Skandinavien. Sie zogen früher als Nomaden durchs Land. Noch heute gibt es Schätzungen zufolge um die 75’000 Samen (davon 10’000 in Finnland). In Inari gibt es ein Museum, welches die Kultur der Samen erklärt.

Die Fahrt zum Museum dauerte nur ca. 45 Minuten. Auf einer stets leicht ansteigenden Strasse passierten wir wieder dichte Wälder, viele Gewässer und Fischer-Camps.

Der Innenbereich zeigt die Geschichte der Samen und die Evolution derer Werkzeuge, Kleidung, Bauten etc.

Immer wieder trafen wir auf interessante Zitate, die noch heute anwendbar sind:

The body remembers things that the brain does not.

Old Sámi Way Of Life

Oder noch aktueller:

Ále heaibu olbmuiguin, muhto baicce bargguiguin.

Wrestle with work. Not with people.

Sámi

Draussen hatte es ein Freilichtmuseum, ähnlich wie das Freilichtmuseum auf dem Ballenberg.

Wir versuchten uns sogleich im Lassowerfen. Die Einteilung in Jäger und Sammler war bei uns schnell erledigt.

Das Museum war auch hinsichtlich der Natur sehr lebendig.

Imposant waren die folgenden 6 Bauten. Sie alle haben einen ganz bestimmten Zweck. Die Person, die bis am 31.07.2022 in den Kommentaren die beste, innovativste (und korrekteste) Beschreibung abgegeben hat, wie diese Dinge funktionieren und wofür sie gebaut wurden, kriegt von uns nach unserer Rückkehr ein Geschenk aus dem Museumsshop. Viel Erfolg!

Am Nachmittag haben wir eine 2.5 stündige Katamaran-Schifffahrt auf dem Lake Inari gemacht. Es ist der drittgrösste See in Finnland (von 188’000!!!) und es gibt alleine auf diesem See über 3‘300 Inseln (zum Vergleich: die Schweiz hat 1‘500 Seen).

Die Schifffahrt führte zur Insel Ukko, einer heiligen Insel der Samen. Diese wurde von den Samen genutzt, um Opfergaben an den Gott des Himmels, des Wetters und des Gewitters (Gott Ukko) zu überreichen.

Nach der Bootsfahrt folgte die Fahrt nach Karasjok zu unserem nächsten Campingplatz. Über Kaamanen führt eine sehr hügelige Bergstrasse durch ein Reservat nach Karasjok. Dabei passiert man die finnisch-norwegische Grenze und wird kurz danach von einem ersten norwegischen Blitzer in Empfang genommen. Kurz: hoffentlich schicken sie keine Bussen in die Schweiz!

Nach dem Grenzübergang war aber plötzlich:

  • das Wetter viel schöner
  • die Vegetation ganz anders
  • die Strasse schmal und in schlechtem Zustand

Man merkte wirklich, dass man jetzt in einem anderen Land war.

Das Camp in Karasjok ist traumhaft schön über dem Karasjohka Fluss gelegen. Vom Stellplatz aus hat man eine gute Weitsicht weit über das andere Flussufer hinaus.

So konnten wir bei diesem wunderbaren Wetter das erste Mal unseren Mini-Camping-Grill in Betrieb nehmen.

Im Camp gibt es auch Whirlpools und Saunas zum Mieten. Später am Abend wird uns also bestimmt nicht langweilig.

Morgen geht es zu unserem letzten Zwischenstop vor dem Nordkap.

Taggs:
8 Comments
  • Kristina Coray 16:44 29. Juli 2022 Antworten

    Das sind Tierfallen

    • Andrea Bläsi 19:10 29. Juli 2022 Antworten

      1. Briefkasten
      2. Heupresse
      3. Schraubstock
      4.Guillotine für Tiere
      5. Sicherheitsraum bei Sturm
      6. Samen-Galgen

  • Kristina Coray 16:47 29. Juli 2022 Antworten

    Das sind Tierfallen

  • Robin Berek 16:50 29. Juli 2022 Antworten

    Das sind Samihütten oder auch Elfenhütten.

  • Faton Shabanaj 17:34 29. Juli 2022 Antworten

    Bild 1: Lebensmittelaufbewahrung, leicht erhöht damit gewisse Raubtiere nicht diese entwenden können. Zudem können die Lebensmittel nicht so leicht gefrieren…

    Bild 2: Presse

    Bild 3: für die Begradigung von Ästen oder Aufhängen von Fischen an Schnüren um diese zu trocknen

    Bild 4: wird in ein Flussbett eingelassen und hilft Fische einzufangen

    Bild 5: Jägerversteck

    Bild 6: Falle mi Gegengewicht auf anderer Seite

  • Adrian Bläsi 19:52 29. Juli 2022 Antworten

    Bild 1
    Aufbewahrung von Korn
    Schutz vor Wildtieren, darum ist auch der erste Holmen demontabel, damit kein Bär oder … hinaufklettern kann.

    Bild 2
    Vielfrass oder Marderfalle
    Falle für wehrhafte Tiere wobei sie zerquetscht werden.

    Bild 3
    Falle für Mäuse oder Ratten.
    Die Mulde wird mit Honig oder Maden gefüllt und sobald das Stöcklein fällt werden die Nager ebenfalls zerquetscht

    Bild 4
    Rentier Lebendfalle
    Im Dreieck ist Futter und für das Rentier nur von vorne zugänglich. Mit dem Geweih kommt es zwar hinein zieht aber beim zurückziehen den vertikalen Stamm weg und die Falle schnappt zu.

    Bild 5
    Würde auch auf eine Falle (Reusse)unter Wasser tippen. Jedoch für Hummer oder Krebse.

    Bild 6
    Schlinge für Hasen oder Eichhörnchenjagt. Mit Gegengewicht damit Schlinge um den Hals straffgezogen wird.

    Hoffe mini unzählige Tiersändige zahle sech mou uus 🙂

  • Gotti 21:02 29. Juli 2022 Antworten

    Wuste nicht einmal dass es ausser Blumensamen noch ein solches Volk gegeben hat
    Denke, es könnte ein „Telefon“ sein…. Je nach Klang war Gegahr in Verzug.
    Bin gespannt auf die Lösung!
    Liebe Grüsse von zu Hause!

  • […] die Annahmefrist für Antworten zu unserem Samen-Rätsel vom Tag 3 (Tag 3: Ivalo – Inari – Karasjok (161 km)) abgelaufen ist, wird es Zeit die Lösungen zu präsentieren und zu verkünden, wer gewonnen […]

Write a comment